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Mit einer Impfung schützt man sich selbst und andere! Jede*r Einzelne zählt.

10 Gründe für eine Impfung

Weitere Informationen zu Impf-Angeboten im Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis:

https://www.obk.de/cms200/aktuelles/sars/iz/

https://www.rbk-direkt.de/impfung-covid-19.aspx

Also: #Ärmelhoch

Im Sommer 2001 öffnete die Beratungsstelle für Familienplanung und Schwangerschaftskonflikte der AWO Rhein-Oberberg e.V. in Bergneustadt ihre Pforten.

IMG 20190402 WA0005Foto: Privat

Leiterin Christiane Gelfarth ist von Beginn an dabei und blickt auf eine bewegte Zeit zurück. In der ergebnisoffenen und konfessionell ungebundenen Beratungsstelle erhalten Klient*innen seit 20 Jahren Rat und Unterstützung. Die Mitarbeiterinnen erleben in ihrer täglichen Arbeit eine Bandbreite von Emotionen – während bei einigen die Freude über die langersehnte Schwangerschaft groß ist, empfinden andere eine große Verzweiflung.

Die Anfangsjahre der Beratungsstelle waren durch Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit geprägt, so beispielsweise Gespräche mit Gynäkolog*innen und Krankenhäusern im Kreis. Aber auch die Beratung von minderjährigen Schwangeren war ein thematischer Schwerpunkt. 2006 wurde das Projekt „Neue Wege“ ins Leben gerufen, denn die Begleitung dieser Altersgruppe erfordert neben einem erhöhten Einfühlungsvermögen auch Wissen über deren spezielle Bedürfnisse und Anliegen. Um ihr Beratungsangebot stets zu optimieren, haben sich die engagierten Mitarbeiterinnen im Laufe der Jahre immer wieder in verschiedenen Bereichen fortgebildet.

Oft spielten auch politische Entscheidungen und Neuerungen eine große Rolle in der Beratungsarbeit. Die Einführung der Hartz-IV-Reformen im Jahre 2005 führte zu großer Verunsicherung und Informationsbedarf. Um eine kompetente Beratung sicherzustellen, haben sich die Beraterinnen intensiv mit den Reformen befasst und entwickelten in Zusammenarbeit mit dem oberbergischen Jobcenter und anderen Beratungsstellen einen eigenen Leitfaden für Schwangerschaft und Geburt.

Durch die Reformen verschlechterte sich die finanzielle Lage der Klient*innen und so wurde die AWO Schuldnerberatung ins Boot geholt. Christiane Gelfarth empfindet die Zusammenarbeit als großen Gewinn: „Das ist Vernetzung auf direkter Ebene, das ist toll“. Seit der Gesundheitsreform und der Einführung des SGB II werden die Kosten für Verhütungsmittel für Leistungsempfänger*innen nicht mehr übernommen. Durch Minijobs und befristete Arbeitsverträge haben aber auch Ratsuchende mit einer Beschäftigung oft nicht genug Geld zur Verfügung, um ihre Familie finanziell abzusichern. Um in diesem Bereich Hilfe anbieten zu können, beteiligt sich die Beratungsstelle auch an der Mittelvergabe der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“.

2012 trat das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft und die Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ wurde geschaffen. Dabei werden Schwangere und Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern nach Bedarf begleitet und unterstützt. Die AWO Beratungsstelle war in diesem Jahr am Aufbau der „Frühen Hilfen“ im Oberbergischen Kreis beteiligt und wurde 2015 damit betraut, gemeinsam mit dem DRK an weiteren Standorten im Kreisgebiet Netzwerke zu entwickeln.

Auch die gesetzliche Verankerung der vertraulichen Geburt im Mai 2014 eröffnete ein neues Arbeitsgebiet für die Beratungsstelle. Mithilfe professioneller Beratung wird damit Frauen die Möglichkeit gegeben, eine geschützte medizinische Entbindung unter Geheimhaltung ihrer Identität zu gewährleisten. Gleichzeitig wird mit dem Gesetz Kindern ermöglicht, im Alter von 16 Jahren Informationen über die eigene Herkunft zu erhalten.

Neben der Beratung von Schwangeren ist auch die Präventionsarbeit ein zentrales Anliegen der Beratungsstelle. Die Mitarbeiterinnen führten zahlreiche Gruppenveranstaltungen für Kinder und Jugendliche und Elternabende durch. Thematisch geht es dabei beispielsweise um die Vermeidung ungewollter Schwangerschaften, sexuell übertragbare Krankheiten und sexuelle Gewalt.

Seit 2020 waren die Beraterinnen durch die Corona-Pandemie vor neue Herausforderungen gestellt. Die Angebote mussten an die erforderlichen Schutzmaßnahmen angepasst werden und so wird nun auch telefonisch und digital beraten. „Das hat nicht nur Nachteile“, erzählt Christine Gelfarth, denn auf diesem Wege nahmen in den vergangenen Monaten auch Menschen eine Beratung in Anspruch, die die Beratungsstelle in Bergneustadt aus persönlichen Gründen oder aufgrund ihres Wohnortes nicht besucht hätten. Sie betont aber, dass die persönliche Beratung in diesem Bereich grundsätzlich sehr wichtig ist.

Besonders dankbar ist die Leiterin der Beratungsstelle für die jahrelange Unterstützung und Spendenbereitschaft durch den Oberbergischen Kreis, die Stadt Wiehl, die Stiftung der Kreissparkasse Köln, den AWO Ortsverein Bergneustadt, die AWO Rheinlandstiftung und private Spender*innen, die die Projektarbeit überhaupt ermöglicht haben. Ebenso entrichtet die Gynäkologische Praxis Kalthoff/Höne seit Jahren eine vorweihnachtliche Spende, die es ermöglicht, Klient*innen in Notsituationen unbürokratisch zu helfen.

Zahlen im Überblick 2001 – 2021

- 5.374 Personen wurden zu § 2 und §§ 5,6 (SchKG) in insgesamt 10.567 Gesprächen beraten

- 10.148 Personen wurden in 459 Gruppenveranstaltungen erreicht

- 1.270 hilfebedürftige Schwangere stellten einen Antrag über die Beratungsstelle bei der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“.

Weitere Informationen und Kontaktdaten der Beratungsstelle finden Sie hier.

Ab Mittwoch, den 11. August 2021 schaltet die AWO eine kostenfreie Hotline

Betroffene und Helfende aus den Hochwassergebieten erhalten unkompliziert und schnell psychologische Unterstützung. „Das Hochwasser hat Existenzen zerstört, Menschen haben Angehörige verloren, der Wiederaufbau wird in manchen Gebieten Jahre dauern. Dies kann zu schweren seelischen Krisen führen. Neben anlaufenden materiellen Hilfe, will die AWO auch bei der Bewältigung dieser Krisen unterstützen“, so der Vorsitzende des AWO Bezirksverbands Mittelrhein e. V., Michael Mommer.

Das Anliegen der Betroffenen wird durch geschulte Mitarbeiter*innen an der Zentral-Hotline der awo lifebalance montags bis freitags in der Zeit von 8.00 bis 22.00 Uhr und samstags und sonntags in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr entgegengenommen. Zur Kontaktaufnahme steht neben der kostenlosen 0800-Hotlinenummer ebenso ein Online-Kontaktformular (www.awo-lifebalance.de/hochwasser) für die*den Betroffene*n zur Verfügung. Ein zeitnaher telefonischer Rückruf durch eine qualifizierte psychologische Fachberatung wird gewährleistet.

Alle weiteren Kontakte erfolgen direkt zwischen der ratsuchenden Person und den Fachberatungen. Die psychologische Fachkraft ist im kompletten Beratungsprozess feste Ansprechperson für die*den Betroffene*n. Die Anzahl und Intensität der einzelnen Beratungen kann sich von Fall zu Fall unterscheiden und richtet sich nach dem Gesprächsbedarf der ratsuchenden Person. Sollte erkennbar werden, dass bei der*dem Betroffenen über die Beratung hinaus Unterstützungsbedarf besteht, werden von den Fachberater*innen weiterführende therapeutische Angebote empfohlen. Alle Gesprächsinhalte zwischen der Fachberatung und den ratsuchenden Personen unterliegen der absoluten Schweigepflicht. Der Schutz aller personenbezogenen Daten nach den geltenden Datenschutzvorschriften ist jederzeit gewährleistet.

Das Projekt wird durchgeführt von der awo lifebalance und unterstützt von AWO International und Aktion Deutschland Hilft.

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Die gemeinsame Aktion „NRW hilft“ der Landesregierung mit regional und bundesweit tätigen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen wurde am 19. Juli gebildet und durch Ministerpräsident Armin Laschet initiiert. Mit einem gemeinschaftlich eingerichteten Spendenkonto werden die Spendengelder an einer Stelle gesammelt und gebündelt:

NRW hilft

IBAN: DE05 3702 0500 0005 0905 05

Bank für Sozialwirtschaft

 

Die Spenden werden auf Antrag zielgerichtet für betroffene Regionen des Hochwassers bereitgestellt. Der DRK-Landesverband übernimmt die Koordination der gemeinsamen Aktion. Neben anderen Wohlfahrtsverbänden ist auch die Landesarbeitsgemeinschaft AWO NRW Teil des Bündnisses. Von der Flut betroffene Personen aus dem Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis können Anträge über den AWO Kreisverband Rhein-Oberberg e.V. stellen.

Kontakt: Telefon: 02263 / 9624-0 │E-Mail: info@awo-rhein-oberberg.de

AWO Logo KV 2017

 

 

 

Feierliche Scheckübergabe mit der Allianz Agentur

Mirko Bunk von der Allianz Agentur in Reichshof setzte sich beim Förderverein Allianz für die Jugend e.V. Nordwest ein, um Fördermittel in Höhe von 3.000 Euro für das AWO Familienzentrum „Hedwig Wachenheim“ in Wiehl zu erlangen. Davon wurde eine Wassermatschanlage für den Spielplatz angeschafft.

Am Mittwoch, 21. Juli fand die feierliche Übergabe des Schecks statt. Dazu trafen sich die Generalvertreter der Allianz Agentur Reichshof, Mirko Bunk und Frank Trommeschläger sowie Andreas Johnsen, AWO Kreisgeschäftsführer, Sylvia Streb, Fachberatung der Kindertagesstätten im Oberbergischen und Carmen Oerder, Einrichtungsleiterin des Familienzentrums in Wiehl. Bei sonnigem Wetter kamen alle im geschmückten Pavillon auf dem Außengelände zusammen. Die Kita-Kinder hatten viel Spaß dabei, mit Wasser in der Matschanlage zu spielen und zu plantschen.

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Der Verein Allianz für die Jugend e.V. Nordwest unterstützt seit vielen Jahren Projekte für wirtschaftlich und gesundheitlich benachteiligte Jugendliche. Seit 2014 werden auch Projekte für Kinder gefördert. Mirko Bunk engagierte sich für das AWO Familienzentrum „Hedwig Wachenheim“, da ihn das pädagogische Konzept besonders ansprach. In der integrativ ausgerichteten heilpädagogischen Kindertagesstätte werden insgesamt 43 Kinder betreut, 17 davon sind Kinder mit besonderen Bedürfnissen und Förderbedarf. „In der Kita hat jedes Kind eine Chance, in den Gruppen lernen die Kinder gegenseitig ihre Handicaps kennen und ganz natürlich damit umzugehen“, so Mirko Bunk.

Mit der Wassermatschanlage können die Kinder beispielsweise mit Wasserfarben, Naturmaterialien wie Kastanien oder Sand spielen und experimentieren. Dabei wird ihre Wahrnehmung gefördert, denn alle Sinne der Kinder werden angeregt. Sie sehen, fühlen, hören und riechen die Materialien und haben vielfältige Möglichkeiten, kreative Ideen auszuprobieren. Der gemeinsame Nachmittag klang bei Kaffee und leckerem Kuchen aus. Andreas Johnsen und Carmen Oerder lobten das Engagement der Vertreter der regionalen Allianz Agentur und bedankten sich herzlich mit Präsenten bei Mirko Bunk und Frank Trommeschläger für die großzügige Spende.

 



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