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Corona-Update der Pflegeeinrichtungen

Unsere Pflegeeinrichtungen dürfen nur noch in begründeten Ausnahmefällen von Besucher*innen betreten werden. Bitte setzen Sie sich vorher mit dem Haus in Verbindung.

Aktuelle Informationen zu den aktuellen Regelungen und der Lage in unseren stationären Pflegeeinrichtungen finden SIe auf den jeweiligen Seiten.

Wir bitte um Ihr Verständnis.

Nähere aktuelle Informationen zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen entnehmen Sie bitte den hier beigefügten Informationen zum entsprechenden Erlass des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI).

Eltern, die zu den "notwendigen Schlüssselpersonen" gehören, können ihre Kinder in den gewohnten Einrichtungen betreuen lassen, bitte nutzen Sie hierfür diese Formulare, die der Rheinisch-Bergische Kreis zur Verfügung gestellt hat.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite des Kreises: https://www.rbk-direkt.de/news/28833/corona-virus-ab-montag-schulen-und-kitas-geschlossen

Das Ministerium hat zudem ein FAQ mit den häufigsten Fragen zusammengestellt: https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20200315faqbetretungsverbot_betreuung_von_kindern_schluesselpersonen_stand21.00.pdf

 

 

 

Mit Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 13.03.2020 wurde ein Betretungsverbot für Angebote in der Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen verfügt.

Ab Montag, den 16.03.2020 bis Sonntag, den 19.04.2020 dürfen Kinder KiTas, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische KiTas und die „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ nicht betreten.

Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.

Alle Kinder, deren Erziehungsberechtigte bzw. Betreuungspersonen eine unentbehrliche Schlüsselposition einnehmen und die eine private Betreuung (Familienangehörige, flexible Arbeitszeiten) nicht gewährleisten können, sind von dem Betretungsverbot ausgenommen.

Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere folgende Einrichtungen:

  • Gesundheitsversorgung und Pflege (einschl. Betriebe die medizinische Produkte herstellen)
  • Behindertenhilfe
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Öffentliche Sicherheit und Ordnung (einschl. der nicht polizeiliche Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz))
  • Öffentliche Infrastruktur (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung)
  • Lebensmittelversorgung
  • zentrale Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung

Eltern, die dringend auf eine Kinderbetreuung angewiesen sind und zu den oben genannten Schlüsselpersonen zählen, müssen der KiTa/Tagespflegeperson eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers/Dienstvorgesetzten vorlegen, mit der die Unentbehrlichkeit nachgewiesen wird. Für eine Ausnahme vom Betretungsverbot müssen beide Erziehungsberechtigte/Betreuungspersonen eine Schlüsselperson darstellen.

Sollten Eltern, die zu den Schlüsselpersonen zählen, am Montag noch keine entsprechende Bescheinigung vorlegen können, aber einen entsprechenden Bedarf deutlich machen, kann die Bescheinigung im Laufe der Woche nachgereicht werden.

Voraussetzung hierfür:

  • die Kinder weisen keine Krankheitssymptome auf,
  • die Kinder stehen nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und sie weisen keine Krankheitssymptome auf,
  • die Kinder haben sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie zeigen keine Krankheitssymptome.

In der Stadt Wipperfürth können betroffene Eltern dem Jugendamt der Stadt telefonisch oder per Email ihren Bedarf zwecks Abklärung melden unter www.wipperfuerth.de/buergerinfo-service/familien-kinder-jugend.html

Bitte verfolgen Sie auch in den Medien und in den Veröffentlichungen der Kommunen, wie die Betreuung der Kinder geregelt werden wird. Das NRW Gesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon zum Corona Virus unter der Nummer (0211) 9119 1991 geschaltet. Das Bürgertelefon ist Mo bis Freitag zwischen 8 und 8 Uhr geschaltet und die Ansprechpartner*innen beantworten allg. Fragen zum Corona Virus und zur Vorbeugung.

Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

AWO Rhein-Oberberg e.V.

Allgemeinverfügung des Oberbergischen Kreises

gem. § 28 Infektionsschutzgesetz (IfSG) und § 14 Ordnungsbehördengesetz (OBG) i. V. m. § 43 Abs. 1 Wohn- und Teilhabegesetz NRW (WTG NRW)

Besuchseinschränkungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben sowie für anbieterverantwortete Wohngemeinschaften im Sinne des § 24 Abs. 3 - 5 Wohn- und Teilhabegesetz.

  • Besuche sind ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken; je Bewohnerin/je Bewohner im Regelfall eine Person je Tag. Die Besuche sollen max. eine Stunde dauern. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind von der Einrichtung
    über persönliche Schutzmaßnahmen zu unterweisen und haben diese einzuhalten.
  • Gemeinschaftsaktivitäten mit Externen sind ab sofort untersagt.
  • Besuche haben nur noch auf dem Zimmer stattzufinden, nicht mehr in Gemeinschaftsräumen.
  • Die Zugänge in die Einrichtung sind zu minimieren. Es soll eine Besucher- und Mitarbeiterregistrierung mittels Register eingeführt werden. Die Erfassung stellt ein wichtiges Instrument für die Ermittlung von Kontaktpersonen zum
    Nachweis von Infektionsketten dar.
  • Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus einem dieser Gebiete diese Einrichtungen nicht betreten.
  • Kontaktpersonen der Kategorien 1 und 2 (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/
    Kontaktperson/Management.html), dürfen diese Einrichtungen nicht betreten.
  • Es können Ausnahmen für nahestehende Personen (z. B. im Rahmen der Sterbebegleitung) im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden.
    Diese Einschränkungen gelten zunächst bis zum 19.04.2020.
    Rechtsgrundlage für die zu treffenden Maßnahmen sind die §§ 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG und 14 Abs. 1 OBG i. V. m. § 43 Abs. 1 WTG NRW.

Das vollständige Dokument finden Sie >>hier<<.

AWO wählt neuen Vorstand – Beate Ruland mit Traumergebnis bestätigt

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Am vergangenen Samstag wählten die Delegierten der Ortsvereine der AWO Rhein-Oberberg ihren neuen Vorstand. Die knapp 100 Vertreterinnen und Vertreter der 16 AWO Ortsvereine aus dem Rheinisch Bergischen und Oberbergischen Kreis informierten sich auf der alle vier Jahre stattfindenden Kreiskonferenz zudem über die geleistete Arbeit der letzten Jahre.

Die Engelskirchenerin Beate Ruland, Kreisvorsitzende der AWO Rhein-Oberberg seit 2005 und gleichzeitig auch Vorsitzende des Präsidiums des AWO Bezirksverbandes Mittelrhein, wurde auf der Konferenz mit einem Traumergebnis von fast 98 % wiedergewählt. Als Stellvertreter wurden Ralph Kühr aus Marienheide, Hans Mettig aus Odenthal und Werner Eßer aus Bergisch Gladbach gewählt. Schriftführer Rainer Salisch-Chromow aus Wiehl wurde ebenfalls wiedergewählt.

Als Beisitzer verstärken in den nächsten vier Jahren zudem Bruno Bluhm, Barbara Lackner, Steffen Mielke, Elke Oberbüscher, Sascha Strutz, Frank Thielgen und Christian Weiss das Vorstandsteam. Als Revisoren wurden der Bergisch Gladbacher Frank Stein, Dirk Steinbach aus Marienheide und Hartwig Meier aus Odenthal gewählt.

Neben dem Bürgermeister der Gemeinde Engelskirchen Dr. Gero Karthaus, würdigten auch die Vertreterinnen der Landräte beider Kreise, Ursula Mahler und Claudia Seydholdt, der Landtagsabgeordnete Bodo Löttgen (CDU), sowie Regina Billstein für die SPD Oberberg in ihren Grußworten die Arbeit der AWO Rhein-Oberberg e.V. im hauptamtlichen wie auch im ehrenamtlichen Bereich. Axel Heiner Dabitz, stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Mittelrhein, überbrachte die Wünsche des AWO Bezirksverbandes.

Beate Ruland und Martina Gilles, Geschäftsführerin des Kreisverbandes, gaben in ihren Berichten einen Rückblick auf die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre. Dem Motto der Konferenz „100 Jahre AWO #wirmachenweiter“ folgend, warfen sie auch noch einmal einen Blick zurück auf das diesjährige Jubiläumsjahr der Arbeiterwohlfahrt, anlässlich dessen die AWO Rhein-Oberberg in über 60 Einrichtungen Geburtstags-Veranstaltungen organisiert hatte.

Martina Gilles betonte, dass die wirtschaftliche Stabilität des Verbandes nach der Unternehmenskrise der Jahre 2015/2016 wiederhergestellt werden konnte. Die AWO wachse sogar wieder. Allen Mitarbeitenden, die damals solidarisch auf tarifliche Lohnsteigerungen verzichtet hatten, konnten die Verzichte in diesem Jahr vollständig wieder zurückgezahlt werden – so, wie es der Vorstand 2016 versprochen hatte. Gilles und Ruland dankten allen, die in dieser schwierigen Zeit gemeinsam mit der AWO gekämpft haben, für ihre Unterstützung und Solidarität.

Für die Mitglieder gab es am Konferenztag aber gleich auch noch einen Grund zu feiern: Die AWO kann seit diesem Jahr wieder mehr als 2.500 Mitglieder in den beiden Landkreisen verzeichnen. Das sind fast 400 Mitglieder mehr als noch 2018. Beate Ruland dankte den anwesenden Ehren- und Hauptamtlichen für die Überzeugungsarbeit. Gegenläufigen Trends widersprechend, kann die AWO Rhein-Oberberg, im Vergleich zu anderen AWO Gliederungen, überdurchschnittlich viele jüngere Menschen und auch besonders viele Frauen für die ehrenamtliche Arbeit gewinnen.

Der Mitgliederverband und die Arbeit in den Ortsvereinen sei die Basis der Arbeit der AWO, so Beate Ruland. Dennoch müsse man immer auch Neues versuchen – die Zukunft der AWO liege auch in der Erprobung neuer Engagementformen, um auch weiter Menschen von sich zu überzeugen.



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