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Öffnungskonzepte in Alten- und Pflegeheimen im Oberbergischen Kreis werden erstellt

Pressemitteilung des OBK:
http://obk.de/cms200/aktuelles/pressemitteilungen/artikel/69426/index.shtml)

Oberbergischer Kreis. Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen können ab Sonntag, 10. Mai wieder Angehörige und Freunde empfangen. Voraussetzung für die Besuche ist allerdings, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden. „Bei aller Freude über die Aufhebung des Besuchsverbots appelliere ich an die Bürgerinnen und Bürger im Oberbergischen Kreis die gebotenen Schutzmaßnahmen einzuhalten. Um ihre Lieben und sich selbst nicht zu gefährden, informieren Sie sich bitte vor einem Besuch bei der jeweiligen Einrichtung, welche Verhaltensregeln zu beachten sind und wann ein Besuch möglich ist“, sagt Landrat Jochen Hagt. „Bei allen Maßnahmen müssen die aktuellen Empfehlungen des Robert – Koch – Institutes (RKI) berücksichtigt werden. Damit tragen nicht nur die Einrichtungen sondern auch die Besucherinnen und Besucher dazu bei, dass der Infektionsschutz aufrechterhalten wird.“

So werden beispielsweise Schutzkleidung, sowie ein Screening der Besucherinnen und Besucher in den Einrichtungen erforderlich und die Begegnung darf nur personen- und zeitbegrenzt und in ausgewiesenen Bereichen erfolgen. Der Oberbergische Kreis hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Neuregelungen Kontakt zu Heimen und Pflegeeinrichtungen aufgenommen, um die personellen, räumlichen und hygienischen Voraussetzungen für Besuche vorzubereiten. Die jeweiligen Öffnungskonzepte der Einrichtungen werden gerade erstellt.

„Ich weiß, dass gerade ältere Menschen unter dem coronabedingten Kontaktverbot gelitten haben und auch ihre Angehörigen und Freunde sehnlichst einem Besuch entgegensehen. Dieser wird aber nur zu einer glücklichen Begegnung, wenn sich alle an die gebotenen Schutzmaßnahmen halten“, sagt Kreisdirektor Klaus Grootens.

Auch Ralf Schmallenbach, Gesundheits- und Sozialdezernent des Oberbergischen Kreises freut sich, dass die Besuchsregelungen ab 10. Mai gelockert werden; mahnt aber gleichzeitig „mit den neuen Freiheiten verantwortungsvoll umzugehen.“

Auch Heimleitungen begrüßen Öffnung unter konsequenter Einhaltung der
Schutzmaßnahmen

„Der Soziale Dienst und alle Mitarbeiter des Hauses geben ihr menschenmöglichstes um der Vereinsamung der Bewohner entgegenzutreten, können aber nicht die Nähe und Vertrautheit der Angehörigen ersetzen. Unsere Bewohner warten schon ungeduldig darauf, wieder Kontakt zu den Angehörigen aufnehmen zu können. Deshalb begrüßen wir die Öffnung der Heime ganz besonders“, sagt Klaus Peuster, Leiter des Evangelischen Seniorenzentrums in Gummersbach.

Georg Huber, Leiter des Evangelischen Altenheims Bergneustadt ergänzt, „die Erlaubnis Besuche für alle Bewohnerinnen und Bewohner zuzulassen ist unbedingt und uneingeschränkt richtig und gut. Für alle unsere Bewohnerinnen und Bewohner insbesondere unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit einer hochgradigen Demenz ist der vertraute und liebevolle Kontakt zu Angehörigen sehr, sehr wichtig - für ihr Wohlbefinden und ein glückliches Lebensgefühl.

Auch Gunter Brochhagen, Einrichtungsleiter des Franziskusheim St. Josef in Wipperfürth sensibilisiert für die Wahrung der Schutzmaßnahmen „Ich möchte zu bedenken geben, dass wir unsere Bewohner und unsere Mitarbeitenden weiterhin davor schützen müssen, dass Besucher das Virus in die Pflegeeinrichtung bringen. Dies muss auch in den nächsten Monaten unsere oberste Priorität sein! Wir haben aber auch das psychische Leiden vieler Beteiligten in den letzten Wochen gesehen und wissen ganz genau, dass soziale Kontakte und persönliche Begegnungen Balsam für die Seele besonders für unsere Bewohner sein werden. Das bedeutet aber auch, das Besuche nur koordiniert, weiterhin in reduziertem Maße und in einem klar definierten Rahmen stattfinden dürfen, die die Pflegeeinrichtungen bestimmen, verantworten und personell sowie organisatorisch verkraften können!“

Anmeldung in Einrichtungen erbeten – Wartezeiten einplanen

Birgit Dornseifer, Einrichtungsleitung des Seniorenzentrums Wiehl – AWO Rhein-Oberberg berichtet von den Vorkehrungsmaßnahmen, die in den Einrichtungen vorgenommen werden: "Wir richten zwei Besucherzonen ein und begrenzen die Besuche auf jeweils 30 Minuten. Unsere Mitarbeitenden sind entsprechend geschult, damit die notwendigen Schutzmaßnahmen erfüllt werden. Die Angehörigen unserer Bewohnerinnen und Bewohner haben wir bereits angeschrieben, um Ihnen die Verhaltensregeln mitzuteilen und auf die geplanten Besuche vorzubereiten."

Die Heimleitungen bitten Angehörige und Freunde vor geplanten Besuchen in Senioren- und
Pflegeeinrichtungen darum, sich telefonisch anzumelden. Georgina Kovacs, Einrichtungsleitung des Evangelischen Altenzentrums Johannesstift in Hückeswagen sagt: "Wir heißen alle Besuchenden herzlich willkommen, weisen aber schon jetzt darauf hin, dass sie sich gerade wegen des Muttertags auf Wartezeiten einstellen müssen. Um einen möglichst reibungslosen Besuchstag zu organisieren, ist es hilfreich, dass sich Gäste anmelden und die gebotenen Schutzmaßnahmen beachten."

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Freuen sich über die gelockerten Besuchsregeln und mahnen zur Vorsicht (v.l.n.r.): Dietmar Kascha, Leiter des Amtes für Soziale Angelegenheiten des Oberbergischen Kreises; Klaus Peuster, Leiter des Evangelischen Seniorenzentrums in Gummersbach; Georg Huber,
Leiter des Evangelischen Altenheims Bergneustadt; Birgit Dornseifer, Einrichtungsleitung des Seniorenzentrums Wiehl - AWO Rhein-Oberberg; Kreisdirektor Klaus Grootens und Gunter Brochhagen, Einrichtungsleiter des Franziskusheim St. Josef in Wipperfürth. (Foto: OBK)

Die Regelungen unserer Einrichtungen finden Sie auf den jeweiligen Webseiten:

AWO Seniorenzentrum Wiehl: https://www.awo-sz-wiehl.de/
AWO Otto-Jeschkeit Altenzentrum in Engelskirchen: https://www.awo-az-ruenderoth.de/

AWO Experts Pflegepool 1x1 07

Um die Versorgung unserer behandlungs- und pflegebedürftigen Menschen zu garantieren, suchen wir Helfer*innen, die im Ernstfall einspringen.

Sie haben bereits Erfahrungen im medizinischen- oder pflegerischen Bereich? Der Kontakt zu kranken und älteren Menschen bereitet Ihnen Freude? Sie möchten einen Beitrag zu Bewältigung der Krise leisten?

Dann melden Sie sich als Helfer*in in unserem Nothilfe- und Pflegepool unter www.awo-experts.de/pflegepool an. Werden Sie aktiv gegen Corona!

Auch in diesem Jahr wird der AWO Mittelrhein – Journalistenpreis ausgeschrieben.

JP Poster 2020

Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren aus dem Bezirk Mittelrhein für herausragende publizistische Leistungen in der lokalen und sozialen Berichterstattung.

2020 steht der Journalistenpreis unter dem Thema, das gerade in diesen Zeiten eine besondere Bedeutung erhält:

SOLIDARITÄT – RESPEKT – VERANTWORTUNG
Was unsere Welt zusammenhält.                                                                            

Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. 1.500 Euro für Beiträge aus den Bereichen Print, Hörfunk und Fernsehen. 500 Euro für Nachwuchsjournalisten. Zusätzlich wird für den Sonderpreis Online Berichterstattung (Social Media, Blogs, etc.) ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro ausgelobt.

Beiträge können bis zum 31.07.2020 eingereicht werden.

Weitere Informationen unter https://www.awo-mittelrhein-journalistenpreis.de/

Aktuelle Lage im AWO Otto Jeschkeit Altenzentrum in Engelskirchen-Ründeroth

Eine 80-jährige Bewohnerin des Seniorenzentrums in Engelskirchen ist am 9. April im Krankenhaus verstorben. Sie wurde dort zuvor positiv auf Corona getestet. Eine Mitarbeiterin wurde positiv getestet und befindet sich in Quarantäne.

Die Bewohnerin wurde bereits am 5. April stationär im Krankenhaus Engelskirchen aufgenommen. Alle Bewohner*innen und Mitarbeitenden des Altenzentrums, die auf der betroffenen Etage des Hauses wohnen bzw. arbeiten, wurden am Freitag auf Corona getestet.

Die Ergebnisse liegen seit Sonntag vor: Eine Mitarbeiterin aus dem Bereich Hauswirtschaft erhielt am Sonntag ein positives Testergebnis und wurde sofort vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt, die Kontaktpersonen wurden ermittelt. Alle anderen im Altenzentrum Getesteten erhielten einen negativen Befund.

Die Station, auf der die verstorbene Bewohnerin lebte, steht unter Quarantäne. Auch auf den anderen Ebenen gibt es erhöhte Sichterheitsmaßnahmen, die Mitarbeitenden tragen umfangreiche Schutzkleidung.

Mitarbeitende der Pflege des Bereiches erhielten vom Gesundheitsamt Anweisung, dass sie bis zum 22. April unter Quarantäne stehen, sofern sie nicht im Dienst sind. Mitarbeitende des betroffenen Wohnbereichs mit Vorerkrankungen wurden nach Rücksprache mit dem Betriebsarzt vorsorglich vom Dienst befreit.

Der Leiter des Altenzentrums, Martin Deckers, bedankt sich bei allen Beteiligten für das umsichtige Verhalten in den letzten Tagen: „Die Akzeptanz für die ergriffenen Maßnahmen ist gerade bei den Bewohner*innen und Mitarbeitenden zum Glück sehr hoch – obwohl das natürlich erhebliche Einschränkungen im Alltag mit sich bringt. Wir hoffen alle, dass wir bald wieder ein Stück Normalität erleben dürfen.“

Die Geschäftsführerin der AWO Rhein-Oberberg, Martina Gilles, dankt, auch im Namen der  Vorstandsvorsitzenden Beate Ruland, den Zuständigen des Gesundheitsamts und des Krisenstabs des Kreises: „Wir sind froh, dass die Ansprechpartner im Kreis in diesen Zeiten an unserer Seite stehen.“

Corona-Update der Pflegeeinrichtungen

Unsere Pflegeeinrichtungen dürfen nur noch in begründeten Ausnahmefällen von Besucher*innen betreten werden. Bitte setzen Sie sich vorher mit dem Haus in Verbindung.

Aktuelle Informationen zu den aktuellen Regelungen und der Lage in unseren stationären Pflegeeinrichtungen finden SIe auf den jeweiligen Seiten.

Wir bitte um Ihr Verständnis.



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