News

final

Die Radikalisierung junger Menschen in Deutschland ist kein importiertes, sondern ein deutsches Phänomen. Radikale Salafist:innen nutzen Narrative, die gezielt junge in Deutschland sozialisierte Menschen ansprechen. Sie nutzen jugendkulturelle Aspekte und beziehen sich auf aktuelle Ereignisse, die eng mit der Lebensrealität vieler Jugendlicher verknüpft sind. So werden z.B. Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen missbraucht, um Jugendlichen einen globalen Kampf des "Westens" gegen "den Islam" zu propagieren.

In diesem Workshop werden Wegweiser-Berater:innen gemeinsam mit den Teilnehmenden mögliche Radikalisierungsprozesse von Jugendlichen analysieren. Außerdem werden Faktoren hervorgehoben, die eine Radikalisierung junger Menschen begünstigen können. Den Teilnehmenden soll so ermöglicht werden, Radikalisierungen in ihren Anfängen zu identifizieren und Handlungsmöglichkeiten zu kennen, um angemessen auf diese reagieren zu können. Der Workshop richtet sich insbesondere an Multiplikator:innen, die beruflich mit jungen Menschen arbeiten.

Wegweiser ist ein Präventionsprogramm des Landes NRW gegen gewaltbereiten Salafismus, das Radikalisierungsprozesse bei Jugendlichen und Heranwachsenden in ihren Anfängen verhindern soll.

Anmeldungen zum Workshop nimmt die VHS Gummersbach entgegen: www.vhs-gm.de/programm/Salafismus

Ab August 2022 vorerst größte Einrichtung der AWO Rhein-Oberberg

Gemeinsam mit Vertreter*innen der Stadt Hückeswagen und der Baufirma Korthaus wurde am Dienstag, 19.10.2021, die Grundsteinlegung für den Anbau des AWO Familienzentrums gefeiert. Traditionell wurde eine Metallkapsel mit symbolischen Gegenständen wie einer Tageszeitung, Geldmünzen und einigen Kunstwerken der Kita-Kinder feierlich in den Grundstein gelegt.

IMG 2818

Die Kindertageseinrichtung eröffnete vor 26 Jahren mit vier Gruppen und war die erste integrative Einrichtung in Hückeswagen. Bis heute wurden fast 60 Kinder mit Handicap betreut, sodass die Einrichtung eine besondere Fachkompetenz in integrativer Arbeit vorweisen kann. 2000 und 2005 wurden eine zweite und dritte integrative Gruppe gebildet. „Der inklusive Erziehungsansatz ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, nicht nur hier, sondern in allen unseren 46 Einrichtungen im Oberbergischen und im Rheinisch-Bergischen Kreis und wird überall gelebt – Darauf sind wir sehr stolz!“, betonte die AWO Vorstandsvorsitzende Beate Ruland in ihrer Rede. Auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Schloss-Stadt Hückeswagen, Cornelia Päper, lobte die Einrichtung als beispielhaft für Inklusion und stellte heraus, dass in Zukunft Generationen von Kindern „gemeinsam und ohne Schranken“ betreut werden können.

Im Jahre 2007 wurde die Kindertagesstätte dann zum Familienzentrum zertifiziert, 2010 auch zum „Bewegungskindergarten NRW“. Der Einrichtungsleiter Bernd Block wies in seiner Begrüßungsansprache auf den Zusammenhang zwischen Bewegung und Bildung hin, denn Spiel und Sport fördern die Entwicklung und Gesundheit der Kinder. 2013 erfolgte dann der erste Ausbau des Familienzentrums, um Schlafräume für die u3-Betreuung bereitzustellen.

Auf der Westseite des AWO Familienzentrums entsteht nun ein weiterer Anbau, der im August 2022 in Betrieb genommen werden soll. Durch die exzellente Planung bleiben sogar zwei Drittel des 2000 Quadratmeter großen Außengeländes erhalten. In der Erweiterung finden zwei neu geschaffene Gruppen Platz. In einer der beiden Gruppen können zukünftig zehn Kinder in der Altersspanne von 0 bis drei Jahren betreut werden. Cornelia Päper zeigte sich in ihrer Ansprache erfreut darüber, dass der AWO der Standort Hückeswagen wichtig sei und neue Plätze für die u2-Betreuung geschaffen würden.

Durch die intelligente Planung der Erweiterung und den Einbau eines Aufzuges wird im gesamten Gebäude Barrierefreiheit hergestellt. Ab August nächsten Jahres kann die Einrichtung dann von insgesamt 116 Kindern mit und ohne Handicap besucht werden. Das Familienzentrum wird damit die vorerst größte Einrichtung der AWO Rhein-Oberberg. Der Geschäftsführer der Baufirma, Michael Korthaus, teilte mit, dass es toll sei, dass sie auch die neue Erweiterung der Einrichtung begleiten dürften und dass die Firma Korthaus alles tun werde, um das Ziel, die Erweiterung im nächsten August fertigzustellen, zu erreichen.

Auch für die Kinder der Einrichtung war die Grundsteinlegung etwas Besonderes, denn sie konnten ihre bunten Fingerabdrücke als Teil des Inhaltes der Grundsteinkapsel hinterlassen und gaben zusammen mit den Fachkräften Kerstin Winterer, Lisa Grünwald und Susanne Schmitz einen musikalischen Auftritt zum Besten, bei dem sie tänzerisch schon einmal mit viel Elan „schaufelten“ und „baggerten“. Die Vorstandsvorsitzende Beate Ruland bemerkte begeistert, dass wenn die Kinder so mitanpackten, wie sie es vorgeführt hätten, könne eigentlich nichts mehr schiefgehen. Somit war es eine gelungene Grundsteinlegung für alle Beteiligten und falls die Firma Korthaus in Zukunft noch Kolleg*innen benötigt, hat die Einrichtung schon einige motivierte Anwärter*innen in petto.

eu react esf mags ueberschrift rgb

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds / REACT-EU als Teil der Reaktion der Union auf die auf die Covid-19-Pandemie wird die Ausbildung zur/zum „staatlich geprüften Kinderpfleger/in“ in Einrichtungen des AWO Kreisverbandes Rhein-Oberberg e.V. gefördert.

Die zweijährige praxisorientierte Ausbildung startet zum 1. August 2021 und dauert insgesamt zwei Jahre. Sie verbindet den Theorieunterricht an der Berufsfachschule mit praktischen Lernphasen und Aufgabenstellungen aus dem schulischen Bildungsplan in den Kindertageseinrichtungen. Ab dem ersten Ausbildungsjahr werden so wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt und parallel pädagogisches Wissen aufgebaut. Die Ausbildung schließt mit einer Berufsabschlussprüfung zur/zum „staatlich geprüften Kinderpfleger/in“ ab und ermöglicht den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife).

Weitere Informationen unter:
www.kitajob.nrw | https://www.mags.nrw/esf-2021-2027-grundlagen

eu react esf mags ueberschrift rgb

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds / REACT-EU als Teil der Reaktion der Union auf die auf die Covid-19-Pandemie wird die Ausbildung zur/zum „staatlich geprüften Kinderpfleger/in“ in Einrichtungen des AWO Kreisverbandes Rhein-Oberberg e.V. gefördert.

Die zweijährige praxisorientierte Ausbildung startet zum 1. August 2021 und dauert insgesamt zwei Jahre. Sie verbindet den Theorieunterricht an der Berufsfachschule mit praktischen Lernphasen und Aufgabenstellungen aus dem schulischen Bildungsplan in den Kindertageseinrichtungen. Ab dem ersten Ausbildungsjahr werden so wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt und parallel pädagogisches Wissen aufgebaut. Die Ausbildung schließt mit einer Berufsabschlussprüfung zur/zum „staatlich geprüften Kinderpfleger/in“ ab und ermöglicht den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife).

Weitere Informationen unter:
www.kitajob.nrw | https://www.mags.nrw/esf-2021-2027-grundlagen

Buntes Fest rund um das Thema "Geburtstag"

„Der Krebsweg hat Geburtstag, heut‘ einen ganzen Tag“, sagen Kita-Team und Kinder zur Feier des Tages, denn die AWO Kindertagesstätte besteht nun schon seit 25 Jahren in Bergisch Gladbach. Einrichtungsleitung Heike Göhle ist von Beginn an in der Kita Krebsweg tätig und nach wie vor engagiert und mit Leidenschaft dabei. Gemeinsam mit Esther Schättler leitet sie die Einrichtung, die derzeit von 61 Kindern besucht wird.

IMG 2789

AWO-Vorstandsmitglied Werner Esser gratulierte im Namen des gesamten Vorstandes recht herzlich und wünschte der Einrichtung, die in dem Vierteljahrhundert von vielen Kindergartenkindern besucht wurde, weiterhin viel Erfolg und einen wunderschönen Jubiläumstag. Werner Esser begleitete im Oktober 1996 schon die Eröffnung der Kindertagestätte.

Im Anschluss startete ein buntes Fest, das viele tolle Aktionen und Spiele rund um das Thema „Geburtstag“ bereithielt. So konnten die Kinder unter anderem Donuts verzieren, einen Partyluftballon basteln oder an einem „Knalltütenwettrennen“ teilnehmen. Gemeinsam ließen sich Kinder und Erzieher*innen dann noch einen Kuchen schmecken, der passend zum Namen der Kita mit einem Krebs dekoriert wurde.

IMG 2645



Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.