News

Am Samstag, 16. Februar, wird im AWO-Treff in Frielingsdorf ab 17 Uhr wieder eine Stunde Stuhl- und Hockergymnastik angeboten, bei schönem Wetter auch wieder draußen. Auf, an oder mit einem Stuhl leitet Claudia Mielke zu Übungen an, die die Muskulatur stärken, Muskelverspannungen vorbeugen und selbständig an jedem anderen Ort wiederholt werden können, z.B. am Arbeitsplatz mit dem Bürostuhl oder zuhause am Esstisch.

Für die Teilnahme ist keine Mitgliedschaft bei der Arbeiterwohlfahrt notwendig. Bei Gästen wird jedoch ein Teilnahmebeitrag von 3 € erhoben

Lebensleistung anerkennen: Besonders Frauen und Niedrigverdiener müssen endlich bessergestellt werden

Wer lange Jahre gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat und hierfür Rentenbeiträge gezahlt hat, muss im Alter mehr haben als eine bedürftigkeitsgeprüfte Grundsicherung.

Das Grundrentenkonzept von Hubertus Heil setzt dieses Ziel um und trägt der langjährigen AWO-Forderung Rechnung, dass Leistungsverbesserungen für Niedrigverdiener in der Rentenversicherung nicht bedürftigkeitsabhängig sein dürfen.

„Es kann nicht sein, dass die Lebensleistung, gerade von Frauen, allein am Erwerbsleben gemessen wird. Familien funktionieren so immer noch nicht. Das geht an der Realität vorbei“, so Beate Ruland, Kreisvorsitzende des AWO Rhein-Oberberg. „Frauen müssen auch Anerkennung erfahren für die Tätigkeiten, die nicht im Fokus stehen: für die Erziehungszeiten, aber auch die Zeiten der Pflege von Angehörigen.“ Die Höhe einer Rente müsse sich daher auch unbedingt nach der Lebensleistung des einzelnen Versicherten richten und nicht nach der Höhe des Partnereinkommens. Diese entscheidende Bedingung erfülle die Grundrente.

Auch der leichtere Zugang zu Wohngeld und die stetige Anpassung dessen ist ein wichtiger Bestandteil des Pakets: „Auch bei uns steigen die Mieten rasant – besonders für altengerechte Wohnungen, von denen es noch viel zu wenige bezahlbare gibt, so Beate Ruland.

Zum Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für eine Grundrente erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Mit seinem Konzept für eine Grundrente hat Hubertus Heil einen guten und klugen Vorschlag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages vorgelegt, der jetzt schnell auf den Weg gebracht werden muss.“

Weitere Informationen: AWO Bundesverband

Die AWO Marienheide unterstützte den Syrer Ahssan Joja sich im Ort als Schneider selbstständig zu machen und schließt damit direkt eine Versorgungslücke. Tolles Engagament!

Lesen Sie >> hier << den kompletten Artikel, erschienen auf oberberg-aktuell.de

Quelle: oberberg-aktuell.de

Gesichter der AWO: Ehrenamtliche am Mittelrhein haben ein Buch geschrieben

Zum 100-jährigen Bestehen der Arbeiterwohlfahrt und dem 70. Jubiläum der AWO am Mittelrhein porträtiert das Buch „Gesichter der AWO am Mittelrhein“ herausragende Persönlichkeiten. Viele davon aus unserer Region.

Seit 1919 unterstützt die AWO ihre Mitmenschen nach einem klaren Leitbild: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz. Im Laufe der Zeit bereicherten einige besondere Mitglieder die Arbeiterwohlfahrt und trugen ihre Werte stets entschlossen und über sämtliche Hürden hinweg nach außen. Beate Ruland, Vorsitzende des Präsidiums der AWO Mittelrhein und Kreisvorsitzende der AWO Rhein-Oberberg, lobt sie in ihrem Vorwort
als „Frauen und Männer, die mit Mut und Stärke in den Gründungsjahren vorangegangen sind“.

Ehrenamtliche der Organisation, wie Peter Ruland oder Werner Eßer, haben nun die Lebensgeschichten dieser Menschen zusammengetragen und niedergeschrieben.
Zu lesen sind z. B. einzigartige Einblicke in das Leben der Frauenrechtlerin Marie Juchacz, aber eben auch in das Wirken des Ründerothers Otto Jeschkeit, dem Namensgeber des AWO-Altenzentrums, des Wipperfürthers Hans Kern oder von Wilfried Pfeiffer aus Waldbröl oder von Inge Galka aus BErgisch Gladbach. 

Die Porträts der Ehrenamtlichen schildern lebendig das Engagement der 35 vorgestellten Personen und würdigen deren Unterstützung. Die Leser erfahren außerdem interessante Anekdoten aus der Anfangszeit der Organisation, über ihr Verbot während des Zweiten Weltkriegs und den Wiederaufbau in der Nachkriegszeit.


Das Buch:
Gesichter der AWO am Mittelrhein, J.P. Bachem Verlag , ISBN 978-3-7616-3317-5, 16,95 Euro

Ruland Beate

Traumergebnis für Beate Ruland

Mit großer Mehrheit haben die Delegierten der AWO Bezirksverband Mittelrhein am 29. September 2018 im Rahmen einer außerordentlichen Bezirkskonferenz eine neue Satzung zur Einführung des Präsidiumsmodells beschlossen. Das neue Organisationsmodell ermöglicht eine klare Trennung der Verantwortlichkeiten für das operative Geschäft, hiermit einhergehend auch der Haftung und der Wahrnehmung von Aufsichtsfunktionen.

Das Präsidium besteht aus 16 Ehrenamtlichen, die mit Beate Ruland als Vorsitzende des Präsidiums die grundsätzlichen Fragen der Verbandsführung, die sozialpolitischen Leitlinien sowie die strategische Steuerung der Unternehmen beschließen. Zum Vorsitzenden des hauptamtlichen Vorstands wurde der bisherige Bezirksgeschäftsführer Andreas Johnsen berufen, an seiner Seite seine beiden bisherigen Stellvertreter Michael Mommer und Rudolf Redlinger.

„Unser bisheriges Organisationsmodell hat uns zu einem der erfolgreichsten Wohlfahrtsverbände am Mittelrhein gemacht.“ stellt Beate Ruland, die ehemalige Bezirksvorsitzende und neue Vorsitzende des Präsidiums, fest. „Nun sind wir zu einer Größe herangewachsen, die neue Strukturen und klare Linien für das Ehrenamt und das Hauptamt erfordert. Mit der organisatorischen Entflechtung von Verband und unternehmerischer Verantwortung sichern wir uns die Kapazitäten auch in Zukunft für die sozialen und sozialpolitischen Ziele der Arbeiterwohlfahrt kämpfen zu können. Das Ehrenamt gibt aber auch im Präsidiumsmodell die politischen Leitsätze und Ausrichtungen vor.“

Beate Ruland ist neben dem neuen Amt als Vorsitzende des Präsidiums im Bezirksverband seit langen Jahren Kreisvorsitzende der AWO Rhein-Oberberg e.V.. Kreisverbands-Geschäftsführerin Martina Gilles gratulierte ihr noch vor Ort für ihr hervorragendes Ergebnis von 96 Prozent der Stimmen: „Beate Ruland setzt sich mit großer Energie und Freude für die Belange der AWO in unserer Region ein. Wir sind stolz, mit ihr weiter die Zukunft unseres Verbandes gestalten zu dürfen.“



Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok